(Kein) Heimspiel für die 1. Damen

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Es hätte ein Heimspieltag werden sollen.
Samstag, gewohnte Halle, gewohnter Ablauf, dieser Rhythmus, der sich über Jahre einschleicht und irgendwann wie selbstverständlich wirkt.
Doch dann lag Schnee.
Und mit dem Schnee kam die Absage: Die Nutzung der Molitoris-Schule wurde durch Gemeinde beziehungsweise Landkreis untersagt.

Heimspieltag also – aber nicht zu Hause.
Stattdessen Ausweichen nach Borsum.
Eine Halle, die man kennt, aber nicht kennt.
Der Aufbau gestaltete sich entsprechend zäh, mit kleinen Problemen, Improvisation und dem leisen Gefühl, dass nichts ganz so sitzt wie sonst.
Am Ende stand alles. Wie so oft.

Im ersten Spiel traf die MTV SG auf die zweite Vertretung aus den eigenen Reihen.
Das Hinspiel war noch mit 3:1 an die erste Mannschaft gegangen, das Rückspiel fiel nun deutlicher aus.

Der erste Satz ging klar mit 25:11 an die erste Mannschaft.
Der zweite war etwas enger, aber nie wirklich in Gefahr und wurde sicher mit 25:19 gewonnen.
Im dritten Satz kam die zweite Vertretung noch auf zehn Punkte, mehr ließ die erste Mannschaft nicht zu.
Ein souveräner Auftritt, der nicht nur den Sieg brachte, sondern auch die Möglichkeit, Kräfte für den langen Spieltag zu sparen.

Denn danach wartete mit der Mannschaft aus Königslutter ein Gegner, gegen den das Hinspiel klar verloren gegangen war.
Und auch dieses Mal sollte sich das Blatt nicht vollständig wenden.

Die ersten beiden Sätze gingen an Königslutter, die erneut konsequent spielten und wenig zuließen.
Nach dem 0:2-Rückstand reagierte die MTV SG mit mehreren Wechseln, um neue Impulse zu setzen.
Das zeigte Wirkung.
Der dritte Satz ging mit 25:19 an die Gastgeber, das Spiel war wieder offen.

Doch im vierten Satz reichte es nicht ganz.
Mit 22 Punkten blieb die MTV SG knapp unter der Schwelle, die nötig gewesen wäre, um den Tiebreak zu erzwingen.
Am Ende stand eine 1:3-Niederlage.

Kein perfekter Spieltag, kein Heimspiel im eigentlichen Sinne.
Aber ein Tag mit Einsatz, Anpassung und dem Wissen, dass auch solche Samstage dazugehören.

Der Abend klang trotzdem noch ruhig aus.
Vielleicht nicht zufrieden.
Aber gemeinsam.

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